Die Deutsche Sektion der ISMRM e. V. zeichnet mit dem Gorter-Preis die beste Arbeit auf dem Gebiet der biomedizinischen Magnetresonanz einer/eines jungen Wissenschaftlerin/ Wissenschaftlers (bis 2 Jahre nach der Promotion) aus der Medizin oder einer Naturwissenschaft aus. Der Gorter-Preis 2019 wird auf der Jahrestagung in Kiel verliehen.

Es können Bachelor-, Master- oder Doktorarbeiten sowie Originalarbeiten oder Gleichwertiges auf dem Gebiet der biomedizinischen Magnetresonanz eingereicht werden, bis maximal 2 Jahre nach Promotion. Die Arbeit soll jedoch nicht so alt sein, dass sie ohne Zeitdruck schon zur vorangegangenen Jahrestagung hätte eingereicht werden können. Zur Bewerbung sind einzureichen ein ausführlicher Abstract für die Jahrestagung (Zusammenfassung der Arbeit auf 3–5 Seiten), Bewerbungsschreiben und Lebenslauf.

Details zum Bewerbungsprozess werden noch bekannt gegeben.

Vor der Jahrestagung werden aus den eingereichten Beiträgen fünf Finalisten ermittelt, die ihre Arbeit während der Jahrestagung in einem Vortrag präsentieren. Die anderen zum Gorter-Preis eingereichten Beiträge werden als reguläre Beiträge im Programm der Jahrestagung aufgenommen.

Die Endauswahl der Gorter-Preisträger erfolgt aus den Finalisten während der Jahrestagung (Bewertung der Vorträge durch den Vorstand). An die besten drei Beiträge werden folgende Preise verliehen: 1. Platz 1000 €, 2. Platz 500 €, 3. Platz 250 €. Die abschließende Ent­scheidung über die Preisvergabe trifft der Vorstand während der Jahrestagung.

Dr. rer. nat. Michael Ingrisch, Dipl.-Phys.
Klinik und Poliklinik für Radiologie
Klinikum der Universität München
Campus Großhadern
Marchioninistr. 15, 81377 München
Tel.: (089) 4400-74624
Fax: (089) 4400-74627

 

Gorter-Preise 2019

v.l.n.r. Die 5 Gorter-Preis-Finalisten: Susann Boretius, Klaus Eickel, Daniel Wenz, Andrzej Liebert, Jan-Bernd Hövener, Sebastian Flassbeck, Ali Aghaeifar

 

Auch dieses Jahr wurden fünf Finalisten eingeladen, ihre Arbeiten bei der gemeinsamen Jahrestagung von DGMP und DS-ISMRM e.V. vorzustellen. Der diesjährige Gorter-Preis wurde verliehen an:

1. Platz an Ali Aghaeifar, für die Arbeit „An optimized multi-coil shim setup to improve shimming of the human brain at 9.4T.”

2. Platz an Sebastian Flassbeck, für die Arbeit „On the Simultaneous Quantification of Flow Velocities and Relaxation Constants Through Magnetic Resonance Fingerprinting.“

3. Platz an Klaus Eickel, für die Arbeit „New Approaches to SMS: sequence Optimization and Deep Learning based Image Reconstruction“

Alle Finalisten:
Ali Aghaeifar, für die Arbeit „An optimized multi-coil shim setup to improve shimming of the human brain at 9.4T.”

Sebastian Flassbeck, für die Arbeit „On the Simultaneous Quantification of Flow Velocities and Relaxation Constants Through Magnetic Resonance Fingerprinting.“

Klaus Eickel, für die Arbeit „New Approaches to SMS: sequence Optimization and Deep Learning based Image Reconstruction“

Andrzej Liebert, mit der Arbeit “Multiple Interleaved Mode Saturation (MIMOSA) technique for B1+ inhomogeneity mitigation in pulsed Chemical Exchange Saturation Transfer”

Daniel Wenz, mit der Arbeit “In Vivo PotassiumMRI oftheHuman Heart”

Vortrags-Preis 2019

Patrick Vogel, für die Arbeit „Kardiovaskuläre Intervention mit MagneticParticleImaging“

Poster-Preis 2019

v.l.n.r. Patrick Vogel (Poster und Vortrags-Preis), Björn Fricke und Melanie Bückner

 

Björn Fricke, für die Arbeit „Verbesserter Shim-Algorithmus für kombinierte fMRI-Messungen von Gehirn und Rückenmark“

Patrick Vogel, für die Arbeit „3D GUI zur automatisierten Darstellung intrakranieller Gefäßstrukturen“

Melanie Bückner, für die Arbeit „Die Etablierung angenehmer und neutraler taktiler Berührung in der MR-Umgebung“